Kaffee Mit Einer Mission

Zu Geschäftsidee zurückgestuftes Projekt!
Nachdem ich 2019 erste Erfahrungen mit dem Import und Vertrieb von hochwertigem Arabica Kaffees aus dem Norden Thailands machen durfte, war ich drauf und dran, einen zweiten Versuch zu unternehmen. Klar war, dass ein Neuanfang ohne eine größeres Startkapital keine Aussicht auf Erfolg haben würde. Ein entsprechender Spendenaufruf begann auch sehr vielversprechend, denn bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung gingen die ersten 50 Euro ein. Es sollten auch die letzten bleiben, denn mehrere Wochen danach passierte nichts, so dass ich die Spendenkampagne inzwischen eingestellt habe. Ernüchternd war auch die Entwicklung der Coronapandemie, die eine Normalisierung des Marktes in weite Ferne gerückt hat. Die Idee eines eigenen Kaffeegeschäfts bleibt also zunächst einmal genau das: eine Idee. So der  Herr will, können sich entsprechende Türen in der Zukunft ggf. wieder öffnen, aber vorerst hat die Erweiterung des Unterstützerkreises absolute Priorität bei der Frage nach der Deckung unserer Lebenskosten. Falls sich in den kommenden Jahren ein Financier finden sollte, kann die Vision für ein Kaffeegeschäft ja vielleicht doch noch Realität werden. Ich würde das den Kaffeefarmern in Thailand wünschen, und gebe gerne zu, dass mich die damit verbundenen Aufgaben und Möglichkeiten weiterhin reizen. Mindestens genauso gespannt bin ich jedoch darauf, zu erfahren welche guten Taten der Herr stattdessen für uns bereitet hat und was es ganz praktisch für uns heißen wird, zuerst sein Reich und seine Gerechtigkeit zu suchen. Seine Pläne sind ja bekanntlich immer besser als unsere :)   

Hintergrund zur Geschäftsidee   
Durch meinen langjährigen Dienst in Thailand habe ich gute Kontakte zu einigen Kaffeefarmern verschiedener Bergvölker im Norden des Landes. Für viele Familien ist der Kaffeeanbau eine der besten Möglichkeiten, die Armut zu überwinden, die diese Volksgruppen trotz einiger ermutigenden Entwicklungen bis heute plagt. Die Höhenlage der Berge rund um Chiang Rai mit nährstoffreichen Böden und idealem Klima ermöglichen den Anbau von exzellenten Arabicakaffees, die zu den besten der Welt gehören. Trotzdem ist es für die kleinen, von Familien betriebenen Kaffeeplantagen schwierig, einen fairen Preis zu erhalten, da der Weltmarkt für Kaffee, über den ich 1993 nichtsahnend meine Magisterarbeit geschrieben habe (!), auf gut deutsch gesagt, crazy ist: Nur ein paar wenige Cents des vom Verbraucher im Supermarkt bezahlten Preises gehen an den Farmer - leider meist auch selbst dann, wenn "Fairtrade" auf der Packung steht. Ich hoffe im Interesse der Farmer, dass sich dies bald ändern wird.